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12.03.2024

Erste klimatisierte S-Bahnen in Berlin

Der Schienenfahrzeughersteller Stadler Deutschland GmbH baut im Konsortium mit Siemens Mobility die ersten klimatisierten S-Bahnen für Berlin und Bandenburg. HANSA-FLEX qualifiziert sich für Klimatechnik-Verrohrung und begleitet das Projekt.

  • Referenzen
  • Schiene

Die HANSA‑FLEX AG und der Schienenfahrzeughersteller Stadler Deutschland GmbH arbeiten bereits seit rund 20 Jahren zusammen. Mit der Integration einer Kältemittelanlage für die neue S-Bahn Berlin haben beide Unternehmen gemeinsam erfolgreich ihre Zusammenarbeit bestärkt.

 

HANSA‑FLEX und Stadler verbindet eine langjährige Systempartnerschaft. So entwickelte HANSA‑FLEX mit Stadler bereits unter anderem eine Verrohrungsbaugruppe aus Edelstahl für die pneumatische Bremsanlage im Unterflurbereich der Schienenfahrzeuge. „Das spart den Monteuren bei Stadler enorm viel Zeit, da sie nicht jede Rohrleitung einzeln anbringen müssen. Inzwischen wird die Baugruppe in fast jedes Projekt eingebaut und HANSA‑FLEX liefert jedes Jahr einige hundert dieser Gestelle“, berichtet Paul Sielaff, Area Sales Manager Berlin / Brandenburg bei HANSA‑FLEX. Die Beauftragung für die neue S-Bahn Berlin war eine besondere Herausforderung. Erstmals überhaupt sollten die Fahrgasträume klimatisiert sein. Was recht simpel klingt, war eine knifflige Herausforderung.

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Besonders anspruchsvolle Verrohrung

Die Tunnel in Berlin sind recht niedrig, es lassen sich nur schwer Klimaaggregate auf den Dächern installieren. Deshalb entwarf Stadler ein gesplittetes Klimasystem, das kompakt im Fahrzeuginneren sowie unter dem Fahrzeug integriert ist. „Dadurch ergibt sich eine sehr anspruchsvolle Kältemittelverrohrung mit anspruchsvollen Biegeradien, die teils im Unterflur, teils in der Innendecke verläuft, sodass alles möglichst unauffällig ist“, erklärt Nicklas Meyer, technischer Projektleiter für das Projekt S-Bahn Berlin bei Stadler. Da HANSA‑FLEX mit den Stadler Schienenfahrzeugen vertraut war, sollte der Systemanbieter das neue Projekt von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme begleiten. Dabei galt es nicht nur, alle Bauteile zu liefern, sondern die Leitungen auch zu montieren, nach den strengen Richtlinien der Deutschen Bahn zu prüfen und schließlich zu befüllen. Klimatechnik war bis dato Neuland für HANSA‑FLEX. „Wir hatten großen Respekt vor dieser Aufgabe, aber ich wusste ja, dass auf unsere HANSA‑FLEX Experten Verlass ist, daher konnte ich das guten Gewissens zusagen“, erinnert sich Sielaff.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit im Bereich der Pneumatik war es unser Wunsch, einen kompetenten Partner wie HANSA‑FLEX für dieses Projekt zu gewinnen. Wir schätzen die Leistungsbereitschaft, mit der HANSA‑FLEX auf Kunden eingeht.

Nicklas Meyer

Technischer Projektleiter Stadler

Klimatechnik erfordert besondere Qualifikation

Kältemittelverrohrung besteht aus Kupferleitungen, die vor Ort am Fahrzeug hartverlötet werden müssen. „Die Rohre aus Dresden Weixdorf heraus zu liefern war gar kein Problem“, schildert Sielaff, „aber nicht jeder Monteur darf an einem Zug löten. Für die Installation braucht es aufgrund der sehr hohen Dichtigkeitsanforderungen speziell befähigte Personen.“ Andreas Fano (Betriebsleiter Berlin) und Paul Sielaff stellten für diese anspruchsvolle Aufgabe Mitarbeitende zusammen und ermöglichten Ihnen die entsprechende Weiterbildung. Klimatechnik in dieser Form war Neuland für HANSA‑FLEX und Paul Sielaff sowie auch das Team der Niederlassung Hennigsdorf begrüßten die Aufgabe. „Es ist Teil unserer Unternehmensphilosophie, dass wir uns als Systempartner nach den Bedarfen unserer Kunden richten. Und wenn das bedeutet, dass man für einen langjährigen und guten Kunden wie Stadler einen neuen Geschäftsbereich aus dem Nichts erschafft, dann machen wir das“, betont Sielaff. Stadler Deutschland weiß das Engagement zu schätzen: „Aufgrund der guten Zusammenarbeit im Bereich der Pneumatik war es unser Wunsch, einen kompetenten Partner wie HANSA‑FLEX für dieses Projekt zu gewinnen. Wir schätzen die Leistungsbereitschaft, mit der HANSA‑FLEX auf Kunden eingeht“, erläutert Nicklas Meyer.

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Ausbau der Klimakompetenz

Da direkt an den Fahrzeugen gearbeitet werden musste, waren bisweilen 14 HANSA‑FLEX Monteure vor Ort bei Stadler tätig. Eine bemerkenswerte Leistung, wenn man bedenkt, dass alles aus der Niederlassung heraus entwickelt wurde. Paul Sielaff und Nicklas Meyer bestätigen eine sehr gute und reibungslose Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Kollegen. Sechs Jahre nach der initialen Ausschreibung läuft das Projekt nun langsam aus. Von der Entwicklung bis zum betriebsbereiten Fahrzeug begleitete HANSA‑FLEX den Bau von insgesamt 85 vierteiligen und 21 zweiteiligen S-Bahnen. Die neugewonnene Kompetenz bleibt natürlich im Haus. Momentan baut HANSA‑FLEX ein designiertes Klimateam auf, das sich fortan auch um die Klimaanlagen anderer Kunden kümmern kann, von der Beratung bis zur Neuausstattung. Für zukünftige Projekte arbeitet HANSA‑FLEX an weiteren Lösungen auch mit alternativen Kühlmedien.

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